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Filmen, schneiden, rendern. Video in Jugendbildungsarbeit (23.-25.04.2010)

Multiplikator_innen-Fortbildung im
ABC Bildungs- und Tagungszentrum e.V.

Wie kann man junge Menschen zu reflektierten Nutzer_innen und Gestalter_innen der Mediengesellschaft ausbilden? Welche Konzepte gibt es für das Lernen im Bereich der (politischen) Bildung mit neuen Medien? Wie drehe ich einen Film? Wie kann ich mit einfachen Mitteln eine Webseite entwerfen?

Mit diesem Seminarangebot möchte sich das ABC Bildungs- und Tagungszentrum speziell an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in der Bildungsarbeit richten. Gemeint sind hier Lehrer_innen, Teamer_innen, Erzieher_innen, Jugendsozialarbeiter_innen und andere Pädagog_innen.

Das Seminar soll Multiplikator_innen die Gelegenheit geben Jugendbildungsarbeit mit dem Medium Film durch praktische Übungen zu erfahren und durch Methodenreflektion und Diskussionen dessen Einsatzmöglichkeiten, Chancen und Grenzen kennen zu lernen.

Um politische Jugendarbeit mit dem Medium Film leisten zu können, ist es für Multiplikator_innen aus der Bildungsarbeit zum einen nötig, mit der Kamera umgehen zu können und zum anderen, sich über die Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes dieses Mediums in der politischen Jugendbildung bewusst zu werden. Die Arbeit mit Film ermöglicht einen erweiterten und neuen Blick auf die eigenen Lebenswelten der Jugendlichen und deren soziale und gesellschaftliche Einbindung. Um den Adoleszenten in dieser Auseinandersetzung in der Bildungsarbeit gerecht werden zu können, soll das Seminar die Gelegenheit bieten, die Beschäftigung mit politischen Themen in der Jugendarbeit anhand des Mediums Film zunächst selbst auszuprobieren und umfassend zu diskutieren, um dementsprechend vorbereitet eine qualifizierte reflektierte, kritische und politische Bildungsarbeit zu machen. In dieser soll die jeweilige Zielgruppe in die Lage versetzt werden, sich aus mehreren Perspektiven mit politischen Themen auseinanderzusetzen und darauf basierend Überlegungen zu eigenen Partizipationsmöglichkeiten an der Gestaltung politischer Prozesse zu machen, wie z.B. die Veröffentlichungsmöglichkeiten eines Films. Hierzu zählen auch die Unterrichtung über Urheberrechte und Internetseiten, auf denen Videos eingestellt werden können. Unter anderem sollen thematisch folgende Aspekte beleuchtet werden:

Wie kann man mit Bild und Ton politische Inhalte übermitteln oder auch manipulieren? Welche thematischen Möglichkeiten gibt es, mit Jugendlichen in der politischen Bildungsarbeit Filme zu drehen (z.B. die Darstellung sozialer Ungleichheit, historische Aufarbeitung der Geschichte der BRD, interkulturelle Begegnungen etc.)?

Um diesen Fragen nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch zu begegnen, soll der im Rahmen der Fortbildung gestaltete eigene Film ein solches politisches Thema aufgreifen, so dass am Ende der Bildungsmaßnahme eine Bandbreite an praktischen Beispielen zur Verfügung steht, das sich die Teilnehmer_innen zur Anregung mitnehmen können.

Anmeldungen können bis zum 15.4. eingehen. Anmeldung direkt über diese Webseite.

Leitung: Julia Gross

Termin: 23.-25.04.2010
Teilnahmebeitrag: 55,-€ inkl. Unterkunft (Doppelzimmer) und Vollverpflegung; Einzelzimmer sind gegen Aufpreis verfügbar.

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