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Nach dem FilmFest ist vor dem FilmFest…

Eine Nachbetrachtung von Ina Meier, Geschäftsführerin des ABCs und Organisatorin des Filmfestes

Das 6. Hüller Filmfest ist zu Ende gegangen und es macht sich eine gewisse Leere breit. Schön war’s mal wieder. Nicht nur das Filmeschauen und die anschließenden Diskussionen. Auch die gemeinsamen Mahlzeiten, bei denen die Gespräche und der Austausch erst so richtig in Gang kamen, sowie der diesjährige Dokumentarfilm-Workshop, der überraschende und dabei umso erfreulichere Ergebnisse hervorbrachte.

Was sich vielleicht trocken und langweilig anhört, war genau das Gegenteil. Wiebke Hansen, Filmemacherin und Cutterin beim NDR, führte am Samstag nachmittag im Rahmen eines Workshops in die Thematik Dokumentarfilm ein. Sie stellte die Unterschiede aber auch das gemeinsame zwischen den beiden Genres Doku und Spielfilm heraus. Während der Spielfilm mit reinen Phantasiegeschichten arbeitet, befasst sich der Dokufilm mit tatsächlichem Geschehen, auch wenn es eine sehr große Bandbreite gibt. Dies drückten dann auch die Kurzfilme der Werkstatt aus. Es gab von der reinen Reportage bis zur Dokusoap alles. Für alle FilmemacherInnen war dieses Genre Neuland und etwas sperrig, aber letztendlich auch Vergnügen. Ein weiteres Ziel dieser Werkstatt war das „miteinander und voneinander lernen“. Obwohl die TeilnehmerInnen freie Wahl hatten, haben sich die Gruppen mit AnfängerInnen und Fortgeschrittenen gut gemischt. Die Gruppen sind ohne Murren mit Equipment losgezogen, haben eigenständig gedreht und überwiegend ohne Hilfe geschnitten. Die Ergebnisse sind alle gelungen, die TeilnehmerInnen hatten viel Spaß daran und vielleicht hat der eine oder andere nun auch Blut geleckt, an einer Doku zu arbeiten. Drei der Filme, die am Samstag entstanden sind und noch ein Überraschungsgruß von einem Stargast sind hier zu finden: Vimeo

Es sind im Vorfeld 30 Filme fürs Filmfest eingereicht worden. Da nicht alle FilmemacherInnen kamen, konnten nur 25 davon gezeigt werden. Im Festivalprogramm am Samstag abend liefen 7 Filme. Die Preisfilme waren:

1. Preis: „Vom Treffen zweier Igel“, ein ironischer Film zum Thema Alt und Jung sein (Pflegeheim und Zivildienstleistender) von Jasper Stratil

2. Preis: „Stiller Schrei“, ein Geschwisterpaar muss sich ohne Eltern durch das Leben schlagen, von Philipp Westerfeld

3. Preis: „500 Wege zum Glück“, eine Aneinanderreihung von Pechsträhnen, von Muriel Bielenberg, Sarah Marie Mathes, Alina Mendt

Der Publikumspreis ging an „Allegro“ von Jonas Brandau.

Für die Uelzener Filmtag 2012 werden wieder zwei Filme nominiert und für up and coming 2013 von diesem Jahr einer.

Es stimmte die Qualität der Filme, die intensive Arbeit im Workshop, die Gespräche, Diskussion und das Netzknüpfen zwischen den Jugendlichen, das Essen und auch das Wetter ließ uns nicht im Stich. Das Orgateam und die ABC Küche hat sich wiedermal voll ins Zeug gelegt und auch aus dieser Sicht waren alle Beteiligten voll auf zufrieden. Was uns nachdenklich als OrganisatorInnen zurück lässt, ist, dass die Teilnehmerzahl nicht steigt, sondern auf der Stelle tritt.

 

Das soll sich für das 7. HüllerJugendFilmFest ändern und wir hoffen, alle die noch nicht dabei waren, kommen 2013 nach Hüllywood! Das ganze Orgateam freut sich schon auf das nächste FilmFest in Hüllywood.

 

 

 

 

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