A camera of one´s own Filmworkshop für Frauen* (18.-20.12.2020)

A camera of one´s own Filmworkshop für Frauen* (18.-20.12.2020)

Diese Fortbildung richtet sich interessierte Frauen, die in der Filmindustrie, Medienbildung oder angrenzenden Bereichen arbeiten. Oder in diesem Bereich arbeiten wollen und einen Einblick ins Filmemachen bekommen möchten. Die Fortbildung ist ein Hands-on-Wochenende, mit Inputs zu Ideenfindung und der filmischen Umsetzung: Geschichten und Figuren finden, Drehbuchschreiben, Umsetzung mit professionellem Equipment.

Diese Wochenende soll ein Raum sein, um sich mit anderen Frauen fortzubilden und zu vernetzen, um an der Entwicklung von Geschichten mit audiovisuellen Medien zu arbeiten oder um Kooperationen für zukünftige kollektive oder individuelle Projekte zu finden. Es ist auch ein Raum des Austauschs, der Reflexion und des Schaffens und dient als Grundlage für die Konzeption und Planung eines gemeinsamen Filmprojekts, das in der Zukunft umgesetzt werden soll. Wir wollen einen intersektionalen Raum schaffen, und deswegen freuen wir uns auf Black and of Color Teilnehmerinnen aus dem FLINT-Spektrum. Der Ort, das ABC Bildungs- und Tagungszentrum, ist rollstuhlgerecht und bei Bedarf ist eine Übersetzung ins Englische möglich.

Das Format des Workshops ist hybrid, was die Teilnahme an einigen Aktivitäten über digitale Mittel (Zoom) ermöglicht.

Informationen über Maßnahmen im Rahmen von COVID-19:
Als berufsrelevante Veranstaltung dürfen Fortbildungen in Absprache mit dem Gesundheitsamt Stade stattfinden. Wir achten auf Abstand und das Einhalten des Hygiene-Konzeptes.

*FLINT, F: Frauen (gegebenenfalls heterosexuelle cis-Frauen) L: Lesben, also homosexuelle Frauen I: Intersexuelle N: Nicht-Binäre Geschlechtsidentitäten T: Trans-Personen (Transsexuelle und/oder Transgender)

Veranstaltungsort: 


ABC Bildungs- und Tagungszentrum, Bauernreihe 1, 21706 Drochtersen-Hüll, www.abc.huell.de / und online (im Falle einiger Programmaktivitäten)

Zeiten:

Beginn 17.00h am Freitag 18.12.2020, Ende 18.30h am Sonntag, 20.12.2020. 
Wir holen dich gemeinsam mit anderen Teilnehmenden am 18.12. vom Zug, der um 16:08 Uhr ankommt, ab, und bringen dich am 20.12. zum Zug, der um 18:51 Uhr abfährt. Dazu fragen wir im Anmeldeformular ab, ob du ein Shuttle brauchst. Individuelle Abholung später ist nur gegen einen Unkostenbeitrag möglich.


Der nächstgelegene Bahnhof ist Himmelpforten, das liegt im Gesamtbereich des HVVs. Bei Bedarf können wir die Gruppe im Vorfeld untereinander vernetzen, damit Fahrgemeinschaften mit Zug oder Auto gebildet werden können.

Auch Hybrid-Seminare produzieren Kosten – wir freuen uns daher über einen freiwilligen Teilnehmenden-Beitrag nach Selbsteinschätzung.

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Barcamp Lateinamerika (4.-6.12.2020)

Barcamp Lateinamerika (4.-6.12.2020)

Was ist eigentlich gerade los in Brasilien? Wie geht es weiter in Chile? Welche Rolle spielen die indigenen Frauen beim CRIC in Kolumbien? … 

Welche Fragen und Themen wir behandeln, entscheidet Ihr selbst bei unserem Barcamp zu Lateinamerika. Eingeladen sind alle, die sich mit anderen zu entwicklungspolitischen und internationalistischen Themen rund um Lateinamerika auseinandersetzen wollen. Ein Barcamp bietet die Freiheit, eigene Themen einzubringen und zu referieren, sich miteinander auszutauschen und neue Perspektiven und andere Aktive/Aktivist*innen kennenzulernen. Themenvorschläge und Ideen wollen wir aber auch schon im Vorfeld online teilen. Das Programm wird gemeinsam vor Ort ausgehandelt – ganz nach Euren Interessen. Um dem Programm jedoch einen kleinen Rahmen zu geben, haben wir schon einzelne Referent*innen eingeladen.
Das Barcamp findet in deutscher Sprache statt, wir versuchen jedoch bei Bedarf ein Verdolmetschen (Spanisch) einzurichten – selbstorganisiert mit allen Teilnehmenden.

In diesem Jahr findet das Barcamp online statt (Zoom). Näheres bei Anmeldung (s.u.).

Auch Online-Seminare produzieren Kosten – wir freuen uns daher über einen freiwilligen Teilnehmenden-Beitrag nach Selbsteinschätzung.

Beginn: 4.12.2020 – 19 Uhr 
Ende: 6.12.2020 – 16.30 Uhr

Das Barcamp wird gefördert durch Engagement Global mit Mitteln des BMZ 

sowie von Brot für die Welt und dem Katholischer Fonds

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Bodies, Power and Protest in Movement(s) – Bewegungsbarcamp (11.-12.12.2020)

Bodies, Power and Protest in Movement(s) – Bewegungsbarcamp (11.-12.12.2020)

Körper sind politisch! Körper und dessen Bewegung(en) sind Ausdruck unserer Selbst, aber auch ein Ort vielseitiger kulminierender Diskriminierungserfahrungen. Gesellschaftliche Blickweisen wie Körpernormierung, Leistungsdenken, kapitalistische Verwertungsmechanismen, biologistische und geschlechtliche Zuschreibungen kommen zum Tragen.

Bewegung wollen wir nicht nur in ihrer physiologischen Dimension verstanden wissen, sondern auch in ihrer sozialen und politischen. In dieser Veranstaltung werden wir uns mit Körper(n), Bewegung(en) und deren soziokulturellen und politischen Dimensionen auf vielfältige Weise und aus unterschiedlichen Perspektiven auseinandersetzen.

Fragen die sich dabei stellen könnten sein: Welche Stigmatisierungen erfahren welche Körper an welchen Orten? Welche Zugänge stehen welchen Körpern offen, welche werden verwehrt? Welche individuellen und kollektiven Strategien werden entwickelt und angewandt, um Zugänge zu schaffen, Gehör zu finden, gesehen zu werden? Welchen Einfluss hat die Covid-19 Pandemie auf diese Diskurse? Was für Formate sind zu entwickeln, um einen möglichst diskriminierungsfreien Raum für Bewegungserlebnisse zu ermöglichen, die dem Verhältnis zum Körper, den körperlichen Möglichkeiten und persönlichen Interessen entsprechen?

Wir freuen uns über den Austausch zu Körperpolitiken und Erfahrungen mit und in Bewegung, aber auch über praktische Bewegungsangebote, in denen oben genannte Themen reflektiert werden. 

Wer kann teilnehmen?

Alle, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven, Motivationen und Betroffenheiten mit dem Thema Körper und Bewegung beschäftigen sind herzlich eingeladen, wie zum Beispiel Bewegungsinteressierte, Aktivist*innen, Sportler*innen, darstellende Künstler*innen, Wissenschaftler*innen, pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte.

Wie wollen wir uns dem Themenfeld nähern? Was haben wir vor?

Wir wählen für unsere Veranstaltung ein offenes, partizipatives Online-Barcamp-Format. Es gibt kein festes Programm. Dieses wird von uns allen gemeinsam erarbeitet. Du kennst Barcamps noch nicht? Dann findest du hier ein paar einführende Infos:

[otw_shortcode_content_toggle title=“Was ist ein Barcamp?“ opened=“closed“ icon_type=“general foundicon-star“]Ein Barcamp wird auch „Unkonferenz“ genannt. Es gibt keine vorher festgelegten inhaltlichen Beiträge. Eine vorher geschaffene Struktur einzelner Zeitslots (sogenannte Sessions) füllt sich mit den Interessen und dem Wissen der Teilnehmenden. Jede Person ist eingeladen sich einzubringen und etwas anzubieten:
– Eigenes Wissen teilen in Form eines klassischen Vortrags oder anderer Vermittlungsformate
– Ein Thema oder eine Frage gemeinsam diskutieren
– Andere Teilnehmende bitten, ihre Expertise zu einem Thema zu teilen (“Ich wüsste gerne etwas zu…“)
– Etwas ganz Neues ausprobieren, wovon niemand so richtig Ahnung hat (eine Methode, ein Spiel, etwas Sportliches…)
– Praktisches Ausprobieren und Erklären von Tools, Bewegungen, Skills
u.v.m.
Was auch immer Einzelne beschäftigt, kann in einer Session stattfinden, wenn sich andere Interessierte finden. Dies wird zu Beginn des Tages in einem gemeinsamen Plenum herausgefunden: Leute stellen ihre Sessionidee vor, Andere bekunden ihr Interesse und dann wird Zeit und Ort festgelegt.
[/otw_shortcode_content_toggle]

Das Barcamp wird offen für alle sein, doch laden wir dazu ein, einzelne Sessionangebote explizit nur an bestimmte Gruppierungen (z.B. women*only) zu richten.

An dieser Stelle unser expliziter Wunsch, Euch an uns zu wenden, wenn ihr einen Input habt, der sich als ein Impulsvortrag, Bewegungseinheit, Workshop etc. für alle eignen würde. Wir können dies direkt in die Barcamp-Struktur einbauen und sogar im Vorfeld bewerben.

Programm:

TAG 1: 11.12.2020

  • bis 13:00 Ankommen & Co
  • 13:00 – 15:00 Start, Begrüßung & Kennenlernen, Impulse setzen
  • 15:00 – 15:30 Pause
  • 15:30 – 16:00 Sessionplanung
  • 16:00 – 17:00 Sessionblock 1
  • 17:00 – 17:15 Pause
  • 17:15 – 18:15 Sessionblock 2
  • 18:15 – 18:30 Reflektion und Verabschiedung
  • 18:30 – 19:30 Individuelle oder gemeinsame Pause / Abendessen
  • ab 19:30 Abendprogramm hier in Kürze (z.B. Performance, Lesung, Film)

TAG 2: 12.12.2020

  • 10.00 – 10:30 Ankommen & Co, Start, Begrüßung & Kennenlernen
  • 10.30 – 11.30 Impuls (Workshops 2 Alternativen)
  • 11.30 – 12.00 Sessionplanung
  • 12.15 – 13.15 Sessionblock 1
  • 13.15 – 14.15 Individuelle oder gemeinsame Pause 
  • 14:15 – 15:15 Sessionblock 2
  • 15:15 – 15:30  Pause
  • 15:30 – 16:30 Sessionblock 3
  • 16.30 – 16.45 Pause
  • 16:45 – 17:45 Bewegung inkl. Gespräch
  • 18.00 – 18:30  Reflektion und Verabschiedung

Eine Teilnahme an einzelnen Tagen ist möglich, wenn ihr nicht die ganze Zeit dabei sein könnt.

Teilnahmebeitrag:

Auf Spendenbasis: Ein Barcamp soll allen jenseits von ihren finanziellen Möglichkeiten offen stehen. Nichtsdestotrotz haben wir Ausgaben und wir freuen uns, wenn Leute nach ihren finanziellen Möglichkeiten dies honorieren und solidarisch denen die Teilhabe ermöglichen, die es sich ansonsten nicht leisten können.

Wir freuen uns also wenn ihr die Veranstaltungen mit einer Spende unterstützt. Diese ist natürlich von der Steuer absetzbar.

Ort:

Online: Wir nutzen die Videokonferenz-Software Zoom für unsere Veranstaltung. Weitere Informationen dazu gibt es für die Angemeldeten rechtzeitig vor der Veranstaltung.

Wer wir sind:

Birte Frische, Sophia Guttenhöfer und Dana Meyer sind Teil des ABC Bildungs- und Tagungszentrums, ein Ort für politische Bildung mit Schwerpunkten wie Medien, Film, Bewegung und Sport. Alle drei sind auf verschiedenen Ebenen mit (politischer) Bildung beschäftigt. Birte Frische ist Medienpädagogin, Geschlechterforscherin, Ethnologin und Kampfkünstlerin und legt ihren Schwerpunkt auf digitale Medien. Dana Meyer ist Sozialwissenschaftlerin. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Auseinandersetzung mit Diversität und Diskriminierung(en), speziell in Hinblick auf den Anti-Bias-Ansatz. Sophia Guttenhöfer ist Sportwissenschaftlerin, Performerin, Choreographin und Bewegungsvermittlerin mit somatischer Ausrichtung. Alle drei sind auf der Suche nach ganzheitlichenen Bildungskonzepten und teilen die Überzeugung, dass Lernen ein Vorgang ist, der nicht nur kognitiv geschieht, sondern auf allen Körperebenen und mit allen Sinnen stattfindet. 

Körper werden verstanden als ein Verhandlungsort von Ein- und Ausschlüssen, in die sich Diskriminierungserfahrungen einschreiben und Zuschreibungen freies Handeln blockieren. Die Auseinandersetzung damit wird als eine Voraussetzung gesehen, um Lernorte zu schaffen, an denen alle gleichwertig teilhaben, lernen und sich wohlfühlen können.

Dieses Barcamp findet statt im Rahmen des Projektes SHIFT IT – Bewegung.Medien.Kunst im ABC Bildungs- und Tagungszentrum.

Anmeldung:

Über das unten stehende Formular.

Zusätzlich könnt ihr euch auf Barcamptools.eu anmelden und für die jeweiligen Tage registrieren: https://barcamps.eu/bewegungsbarcamp/events

Das dient der besseren Übersicht und ihr könnt euch während der Veranstaltung dort euer eigenes Programm zusammenstellen. Außerdem sammeln wir im Vorfeld bereits Sessionvorschläge, und zwar hier:  https://barcamps.eu/bewegungsbarcamp/sessions

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„Share the move – digital“ Fachkräfteaustausch 18.-19.11.2020

Foto: CC-

“Share the move – digital” ist ein Online-Fachkräfteaustausch, der sich an deutsche und türkische Akteur*innen aus dem Bereich Sport, Sportsozialarbeit und Bewegung richtet. An zwei Tagen wollen wir einen intensiven Austausch von Organisationen, Vereinen, Einzelpersonen und Interessierten aus dem Sport- und Bildungsbereich ermöglichen. Das Ziel ist, zwischen einzelnen deutsch-türkischen Akteur*innen einen (Jugend-)Austausch bzw. weitere Kooperationen zu planen und direkt einen Antrag für die deutsch-türkische Jugendbrücke aufs Papier zu bringen.

Darüber hinaus wollen wir durch die Begegnung von Menschen mit unterschiedlichen Arbeitsvoraussetzungen, Expertisen und Zugängen zu Sport und Bewegung neue Impulse in Bezug auf Sportsozialarbeit und Bildung ermöglichen sowie Raum für Vernetzung bieten.

“Share the move – digital” knüpft an einen Fachkräfteaustausch von 2019 in Hamburg an, ein paar Eindrücke davon gibt es hier. Bei der diesjährigen Veranstaltung werden Teilnehmende aus dem letzten Jahr dabei sein, aber wir möchten auch neuen Interessierten die Teilnahme ermöglichen. 

Wenn Ihr also Interesse an Austausch über Sport und Bewegung in Bildung und Sozialarbeit speziell in Coronazeiten mit Menschen anderer Lebenshintergründe habt und/oder an einem Jugendaustausch mit Jugendlichen aus der Türkei, dann freuen wir uns über Eure Teilnahme.

Es gibt eine begrenzte Anzahl an Plätzen. Bitte meldet euch mit dem unten stehenden Formular an wenn Ihr zusagen könnt, an beiden Tagen teilnehmen zu können.

Das Projekt ist Teil der Projektreihe „Exploring new Spaces” der Deutsch-Türkischen Jugendbrücke. Die Deutsch-Türkische Jugendbrücke ist eine Initiative der Stiftung Mercator.

Die Projektreihe wird aus Mitteln des Auswärtigen Amtes finanziert. Dank dieser Förderung ist die Teilnahme kostenlos.

Zum Ablauf:

Es wird gemeinsame Bewegungseinheiten, Gesprächsrunden und Kleingruppenarbeit geben, unterstützt durch eine konsekutive Übersetzung. Ziel ist, unsere jeweilige Arbeit besser kennenzulernen und voneinander zu lernen. In Kleingruppen möchten wir am ersten Tag je nach Interessen spezielle Schwerpunkte unserer Arbeit diskutieren, Expertisen austauschen und nach gemeinsamen Arbeitsansätzen suchen. Wir wollen auch speziell unseren Umgang und Erfahrungen mit den Herausforderungen des Physical Distancing im Sport teilen und der Frage nachgehen, wie in heutigen Zeiten internationaler Austausch stattfinden kann. 

Wir wollen das Onlinetreffen nutzen, um uns gegenseitig z.B. mittels Live-Videos unsere Arbeitsplätze bzw. unsere Arbeit vorzustellen. So kann, obwohl wir nicht vor Ort sind, die Arbeit vor Ort greifbarer gemacht und verschiedene Methoden und Arbeitsansätze diskutiert werden.

Am zweiten Tag wollen wir direkt in konkrete Planungen eingesteigen, um bestenfalls bis zur gemeinsamen Antragstellung eines Projektes bei der Jugendbrücke zu gelangen. 

TAG 1 – 18. November 2020 

  • 10:00 – 12:00 Begrüßung & Vorstellung der TeilnehmerInnen
  • 12:00 – 12:45 Gemeinsames Mittagessen & Kaffee
  • 12:45 – 13:00 „Share the move“: Energizer  
  • 13:00 – 14:30 Arbeit in Kleingruppen
  • 14:30 – 14:45 „Share the move“: Yogasession 
  • 14:45 – 15:00 Zusammenfassung des Tages und Verabschiedung

TAG 2 – 19. November 2020 

  • 10.00 – 10.20  „Share the move“: Energizer 
  • 10:20 – 10:40 Vorstellung des Jugendaustauschprogramms der Deutsch-Türkischen Jugendbrücke 
  • 10:40 – 10:50 Pause 
  • 10:50 – 11:10 Interessenabgleich, Einteilung in Kleingruppen 
  • 11:10 – 11:20 „Share the move“: Energizer 
  • 11:20 – 13:30 Uhr Arbeitsgruppen nach Interesse: Vorbereitung eines Antrags in den jeweiligen Kleingruppen (individuelle Mittagspause) 
  • 13:30 – 14:00 Uhr Gemeinsamer Spaziergang 
  • 14:00 – 15:00 Abschluss, Ausblick Verabschiedung

Anmeldung:

Über das Formular unten auf dieser Seite. Gerne kannst du uns aber auch per Mail oder Telefon kontaktieren wenn das Formular ein Hindernis für dich darstellt.

Organisator*innen:

“Share the move” wird realisiert von SHIFT IT als Teil des ABC Bildungs- und Tagungszentrums und BoMoVu.

Das “Network of Sport and Body Movement for Vulnerable Groups” (BoMoVu) ist ein Kollektiv von Praktiker*innen aus Sport, Tanz und darstellenden Künsten, die ihre professionellen Talente für Bewegung dem Bereich der Sozialarbeit widmen wollen. Ausgehend von der Idee, dass jemand, der Wohlbefinden und geistige Stärkung aus eigener körperlicher Erfahrung erworben hat, am besten in der Lage ist, dieses Wohlbefinden zu teilen und weiterzugeben, wurde dieses Netzwerk eingerichtet, um die Brücken zwischen Sport-/Bewegungspraktiker*innen und gefährdeten Gruppen in der Türkei zu bauen. Dank eines Netzwerks von ehrenamtlichen Sport- und Bewegungspraktiker*innen werden verschiedene Gruppen wie Kinder, Flüchtlinge oder Frauen zusammengebracht und tragen entsprechend ihren Bedürfnissen zu ihrer sozialen Stärkung bei. BoMoVu konzentriert sich  auf die folgenden Themenbereiche mit dem Ziel, den Zugang zu Rechten zu unterstützen:

  • Körperliche Rechte (Recht auf Zugang zu Sport, körperliche Unversehrtheit, Recht auf Bewegung
  • Kampf gegen Diskriminierungen (ethnische und geschlechtsspezifische)
  • Soziales Empowerment (zur Teilnahme an Bildung, Arbeit, sozialem Leben)

Fragen?

Wende dich an Sophia Guttenhöfer: sg@abc-huell.de, Telefon 0163 5560643

WUT-Labor – ein Workshop für Mädchen* und Frauen* (11.-16.10.2020)

WUT-Labor – ein Workshop für Mädchen* und Frauen* (11.-16.10.2020)

Das WUT-Labor soll sich der Wut widmen: Wo kommt Wut her? Wie äußert sie sich im Körper? Traue ich mich, meine Wut raus zu lassen? Ist sie etwas Einsames? Gibt es eine geteilte Wut? Wie politisch kann Wut sein? Was hat Pop-Kultur mit Wut zu tun? Und warum ist Wut bei Männern* eigentlich anerkannter als bei Frauen*? Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns bei diesem Tanzworkshop.

Wir fokussieren die zwei häufigsten Äußerungen von Wut: Schlagen und Schreien. Dabei kann etwa eine Schrei-Symphonie oder eine Schlag-Choreografie entstehen. Unsere Teamerinnen sind Tanz- und Choreografie-Profis und kennen sich außerdem mit Kampfkunst aus. 

Zusammen mit einer Medienkünstlerin haltet ihr mit Foto und Film das fest, was euch am Workshop wichtig ist, zum Beispiel als künstlerischer Filmclip, Dokumentation oder Fotoreihe.

[otw_shortcode_content_toggle title=“Mehr Infos zum WUT-Labor“ opened=“closed“ icon_type=“general foundicon-star“] Wut ist eine besonders für Frauen* verpönte Emotion, sie wird nirgendwo akzeptiert: Nicht in der Schule, auf der Straße, auf der Arbeit, zu Hause. Dabei ist Wut wichtig: sie kann Grenzen vermitteln, Warnsignale setzen, von der Spannung einer Kränkung befreien. Unterdrückte Wut kann sich zu Mobbing und Depression oder in körperliche Aggression gegenüber sich selbst oder Anderen entwickeln.
Auf der Suche nach einem Zugang zur Wut haben wir das WUT-Labor entwickelt: Gemeinsam die eigene Wut besser kennen lernen, akzeptieren, raus lassen und letztendlich eine ästhetische Umsetzung dafür finden.
Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Männer* und Frauen*, Jungs* und Mädchen*, Wut sehr ähnlich empfinden, fühlen und wahrnehmen. Aber: Wut bei Frauen* wird viel weniger akzeptiert als bei Männern*. Frauen* werden als zickig, hysterisch, nervös oder dominant beschrieben, wenn sie wütend sind, Männer* dagegen als stark und machtvoll. Mädchen* wird von klein an abgeraten, Wut zu äußern.
Das WUT-Labor möchte durch Bewegung, Tanz und den Austausch über eigene Erfahrungen über die Wut nachdenken und Wut als wichtige starke Emotion für Alle akzeptieren. Und: die Sau rauslassen! Wir wollen euch ermöglichen, intensive Körpererfahrungen zu machen, eure Grenzen auszutesten und euer Selbstbewusstsein sowie Selbstwertgefühl zu stärken. Das WUT-Labor will eine größere Akzeptanz der eigenen Gefühlswelt ermöglichen – ohne Scham und Schuldgefühle. Wir wollen vermitteln, dass es gut und wichtig ist die eigene Stimme, die eigene Kraft und Stärke einzusetzen. Ob nun im Kleinen, beim Nein sagen und bei Konflikten, oder politisch, wenn es um Diskriminierungen oder Ungerechtigkeiten in der Welt geht.

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Wir achten natürlich Corona-bedingt auf genug Abstand und die Hygieneregeln, behalten die aktuelle Situation im Blick und passen ggf. unser Konzept an. Mehr über unser Hygienekonzept: https://www.abc-huell.de/abc-hygienekonzept/

Wer kann teilnehmen?

Die Veranstaltung ist offen für alle Mädchen* und Frauen* von 16–27 Jahren, unabhängig von deutschen Sprachkenntnissen. Du kannst teilnehmen, egal ob du hier geboren bist, erst ein paar Monate in Deutschland bist oder schon länger hier lebst.

Egal ob du Erfahrung mit Tanz oder Film hast, oder alles für dich neu ist, du bist herzlich eingeladen! Du kannst im Workshop viel mit Bewegung ausprobieren und Neues lernen, aber dich auch hinter der Kamera austoben. Wir achten darauf, dass alle sich gut fühlen und Spass haben können.

Veranstaltungsort: 

ABC Bildungs- und Tagungszentrum, Bauernreihe 1, 21706 Drochtersen-Hüll, www.abc.huell.de

Team:

Sophia Guttenhöfer, Regina Rossi

Teilnahmebeitrag:

Zwischen 40€ und 100€, je nachdem was du zahlen kannst. Inklusive Übernachtung in Zwei- bis Mehrbettzimmern und Vollverpflegung.

Das WUT-Labor kostet Geld, wir wollen aber niemanden ausschließen. Deswegen bieten wir unterschiedliche Preise an. Wenn ein (kleiner) Kostenbeitrag für Übernachtung, Verpflegung und Programm für dich möglich ist klick nach Selbsteinschätzung einen der unten stehenden Preise an. 

Wenn du den Teilnahmebeitrag nicht aufbringen kannst bist du dennoch herzlich eingeladen. In dem Fall können wir dir einen Gutschein für die kostenlose Teilnahme zu schicken. Eine kurze Mail an sg@abc-huell.de reicht.

Zeiten:

Beginn 18.30h am Sonntag 11.10.2020, Ende 12.00h am Freitag, 16.10.2020.

Wir holen dich gemeinsam mit anderen Teilnehmenden am 11.10. vom Zug, der um 18:08 Uhr ankommt, ab, und bringen dich am 16.10. zum Zug, der um 12:51 Uhr abfährt. Dazu fragen wir im Anmeldeformular ab, ob du ein Shuttle brauchst. Individuelle Abholung später ist nur gegen einen Unkostenbeitrag möglich.

Der nächstgelegene Bahnhof ist Himmelpforten, das liegt im Gesamtbereich des HVVs. Bei Bedarf können wir die Gruppe im Vorfeld untereinander vernetzen, damit Fahrgemeinschaften mit Zug oder Auto gebildet werden können.

Anmeldung:

Über das Formular unten auf dieser Seite. Gerne kannst du uns aber auch per Mail oder Telefon kontaktieren wenn das Formular ein Hindernis für dich darstellt.

Fragen?

Wende dich an Sophia Guttenhöfer: sg@abc-huell.de, Telefon 0163 5560643

Dieser Workshop findet im Rahmen des Projektes SHIFT IT – Bewegung.Medien.Kunst statt.

Das WUT-Labor wird gefördert durch Filia – die Frauenstiftung

Bodymusic & Dance (19.-22.11.2020)

Bodymusic & Dance (19.-22.11.2020)

Tanz, Rhythmus und Musik miteinander verbinden und erforschen, wie der eigene Körper klingt

Drei Tage lang teilen die Body Percussion Expert*innen Sarah Lasaki und Ben Schütz aus Hamburg ihre Leidenschaft mit allen Interessierten. Hier wird der eigene Körper zum KLANGkörper!

In dem Workshop wird die eigene Koordination herausgefordert. Improvisatorisch wird mit Stimme und dem eigenen Körper umgegangen.  Alleine oder in kleinen Gruppen wird das Gehör geschult und kleine Rhythmen und Choreographieabfolgen entwickelt.

Mit viel Energie und Freude an der Sache stecken Sarah und Ben direkt an.

Bitte gemütliche Kleidung und feste Sportschuhe mitbringen und: let’s groove.

Wir achten natürlich Corona-bedingt auf genug Abstand und die Hygieneregeln, behalten die aktuelle Situation im Blick und passen ggf. unser Konzept an. Mehr über unser Hygienekonzept: https://www.abc-huell.de/abc-hygienekonzept/

[otw_shortcode_content_toggle title=“Was ist Bodypercussion?“ opened=“closed“ icon_type=“general foundicon-star“]Die Klangerzeugung mit dem eigenen Körper unter Zuhilfenahme von Händen, Füßen, Fingern und dem Mund nennt sich Bodypercussion.

Die wichtigsten Klangerzeugungsmöglichkeiten sind das Klatschen in die Hände, das Klopfen mit den Händen auf andere Körperteile und das Stampfen mit einem Fuß oder beiden Füßen. Auf allen Körperteilen kann geklopft werden, wobei hier entweder die flache Hand, Faust oder nur die Finger zum Einsatz kommen. Durch Veränderung der Handform wird sowohl beim Klatschen als auch beim Klopfen der Klang verändert.

Bei der Übersetzung von Schlagzeugbeats in Body Percussion wird das Fußstampfen wie eine Bass Drum genutzt, das Klatschen wie eine Snare, das Fingerschnippen wie eine Hi-Hat und das Klopfen auf Brust, Bauch und Oberschenkel wie Tomtoms.

Quelle: Wikipedia[/otw_shortcode_content_toggle]

Wer kann teilnehmen?

Die Veranstaltung ist offen für Alle von 18-99 Jahren. Egal ob mit Erfahrung in Tanz und Rhythmus oder nicht, du bist herzlich eingeladen!

Veranstaltungsort: 

ABC Bildungs- und Tagungszentrum, Bauernreihe 1, 21706 Drochtersen-Hüll, www.abc.huell.de

Team:

Sarah Lasaki ist Tänzerin und Bodymusikerin. Mit der Erfolgsshow STOMP war sie 7 Jahre auf Welttournee. Heute ist sie künstlerische Leitung von FlüchtLink von Lukulule e.V., ist Dozentin beim Body Rhythm Festival und ist selbst als Tänzerin auf der Bühne zu sehen. Sie sagt: „Ich denke, dass Musik / Tanz ein sehr wichtiger Bereich der darstellenden Kunst ist und Menschen die Möglichkeit gibt selbstbewusst, kreativ und glücklich zu sein.” Hier ist Sarah in einigen Videos zu sehen: https://bodydrumanddance.com/videos/

© Valentin Jagodzinski

Ben Schütz hat 2015 das Body Rhythm Festival in Hamburg gegründet – das erste internationale Festival für Body Percussion, Stimme und Tanz in Deutschland – und entwickelt dieses seither mit großem Enthusiasmus weiter. Er arbeitet an Landesmusikakademien, für Musiker ohne Grenzen sowie im Ausland für das Goethe Institut und steht immer wieder selbst aktiv auf der Bühne.

Teilnahmebeitrag:

45-140€, je nachdem wieviel du bezahlen kannst und wie du untergebracht werden möchtest. Der Teilnahmebeitrag beinhaltet Unterkunft und Vollverpflegung.

Im Anmeldeformular unten kannst du angeben, welche Zimmerart du buchen willst: Mehrbett-, Doppel oder Einzelzimmer (DZ und EZ buchst du im zweiten Schritt). Wir möchten auch Menschen mit wenig Geld die Teilnahme ermöglichen und haben die Preise deswegen gestaffelt. Wenn du es dir also leisten kannst zahle doch bitte den Standard- oder Soli-Preis, um Anderen die Teilnahme zu ermöglichen.

Zeiten:

Beginn 19.30h am Donnerstag 19.11.2020, Ende 13.30h am Sonntag, 22.11.2020. 

Wir holen dich gemeinsam mit anderen Teilnehmenden am 19.11. vom Zug, der um 19:08 Uhr ankommt, ab, und bringen dich am 22.11. zum Zug, der um 13:51 Uhr abfährt. Dazu fragen wir im Anmeldeformular ab, ob du ein Shuttle brauchst. Individuelle Abholung später ist nur gegen einen Unkostenbeitrag möglich.

Der nächstgelegene Bahnhof ist Himmelpforten, das liegt im Gesamtbereich des HVVs. Bei Bedarf können wir die Gruppe im Vorfeld untereinander vernetzen, damit Fahrgemeinschaften mit Zug oder Auto gebildet werden können.

Anmeldung:

Über das Formular unten auf dieser Seite. Gerne kannst du uns aber auch per Mail oder Telefon kontaktieren wenn das Formular ein Hindernis für dich darstellt.

Fragen?

Wende dich an Sophia Guttenhöfer: sg@abc-huell.de, Telefon 0176/34532231

Wir veranstalten diesen Workshop in Zusammenarbeit mit Body Rhythm Hamburg.

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Aktuell keine Reservationen möglich: Noch freie Termine im Tagungshaus

Regenbogenballons über dem ABC

Sie suchen noch nach einer Unterkunft und/oder Räumlichkeit für ein Seminar, eine Tagung, eine Jugendfreizeit, eine Klassenfahrt oder private oder betriebliche Feierlichkeiten? Dann melden Sie sich bei uns! Denn wir haben in diesem Jahr noch freie Kapazitäten in unserem wunderschönen Bildungs- und Tagungszentrum im Kehdinger Land. Unsere denkmalgeschützte Hofanlage bietet ihnen jede Menge Raum sich zu entfalten. 

  • 9. – 12. März
  • 14. – 16.April
  • 28.- 30. April
  • 18. – 21.Mai
  • 25.- 28. Mai
  • 2. – 4. Juni
  • 15. – 19. Juni
  • 22. – 25.Juni
  • 29.– 30.Juni
  • 3. – 8. Juli
  • 14.– 15.Juli
  • 4. – 6. August
  • 24.– 27.August
  • 30.- 31.August
  • 14. – 17.September
  • 21.– 23. September
  • 28.–29. Oktober
  • 5.- 19. November
  • 22. – 26.November
  • 14. – 16.Dezember

An einigen weiteren Terminen sind auch noch Kapazitäten für kleine Gruppen frei. Scheuen Sie sich also nicht, uns auch für hier nicht aufgeführte Termine anzufragen. Gerne erstellen wir Ihnen dann ein individuelles Angebot. Informationen finden Sie unter www.abc-huell.de oder unter https://www.gruppenunterkuenfte.de/

NEU: ab sofort steht Ihnen im ABC auch eine Selbstversorgerküche für kleinere Gruppen zur Verfügung. Bei Interesse und Rückfragen melden Sie sich gern!

Ferner möchten wir Sie auf unser umfangreiche Bildungsangebote hinweisen. Ob kurzweiliger Workshop, einzelne Bildungsbausteine oder ganze Seminartage; ob Kinder- Jugend- oder Erwachsenengruppe: wir können auf ein umfangreiches Netzwerk von hoch qualifizierten Fachkräften zurückgreifen und kreieren Ihnen für Ihren Aufenthalt gern einen maßgeschneidertes Bildungsprogramm. Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. 

Dance & Power (Women* Only) (30.4.-3.5.2020)

Ein Workshop für junge Frauen mit und ohne Flucht/Migrationshintergrund

In diesem Seminar bekommen Frauen und Mädchen ab 16 Jahren die Möglichkeit, sich selbst in ihrer Kraft und Körperlichkeit zu erleben, ihre Stimme zu testen, sich eine Bühne zu nehmen. Tänzerisch wird sich mit ausladendem Bewegungsmaterial und Kraft beschäftigt, mit Tanz, Bodypercussion und Stimme die musikalischen Möglichkeiten des Körpers erforscht. Am Ende wird ein gemeinsamer kleiner Film entstehen, der jede einzelne mit ihren Fähigkeiten und Wünschen ernst nimmt und wiedergibt.

In wiederkehrenden Feedbackrunden und einer Schreibwerkstatt werden die Mädchen eingeladen, ihre Sozialisation zu reflektieren, ihre gesellschaftlichen Rollenzuschreibungen zu hinterfragen und mit ihren tatsächlichen Bedürfnissen abzugleichen. Der theoretische Seminaranteil ist gleichermaßen wichtig wie der praktische Anteil, denn hier können in einem geschützten geschlechterhomogenen Rahmen Erfahrungen ausgetauscht und Handlungsoptionen aufgezeigt werden.

Begleitet werden sie von einer Choreographin/Bewegungspädagogin und einer Filmemacherin, deren Vermittlungskonzepte auf feministischen Körpertheorien beruhen.

Am Ende steht ein filmisches Ergebnis (oder auch mehrere), das je nach Interessen der Teilnehmenden unterschiedlich aussehen kann. Möglichkeiten sind z.B. kleine Clips von Einzelnen, ein choreographiertes Oneshot-Video, ein Musikclip oder eine Doku des Wochenendes.

Angefragte Referent*innen: Sarah Lasaki und Sophia Guttenhöfer

Verschoben: Land, Kultur, Autonomie: Indigene Bewegung im Cauca (Kolumbien), 3.-5.4.2020

Verschoben: Land, Kultur, Autonomie: Indigene Bewegung im Cauca (Kolumbien), 3.-5.4.2020

Tierra, cultura, autonomía: el movimiento indígena del Cauca (Colombia)

– español abajo –

Ein Seminar mit Vertreter*innen des CRIC

Veranstaltung auf Spanisch mit Dolmetschung

Die indigene Bewegung im Departement Cauca im Südwesten Kolumbiens ist einer der spannendsten Akteure der Zivilgesellschaft in Kolumbien: Sie blickt auf eine langjährige Geschichte im Ringen um die eigenen Rechte zurück.

Seit der Gründung ihrer regionalen Vertretung CRIC (Consejo Regional Indígena del Cauca) haben sie sich eine weitgehende Autonomie erstritten: Eigene Regierung und Bildung, Gesundheitssystem und Wirtschaftsbetriebe, Justiz und Verwaltung und die Guardia Indígena als Selbstschutz.

Alles basiert auf den eigenen Kulturen und Traditionen und einem eigenen Entwicklungsmodell, das ähnlich der Konzepte des „Buen Vivir“ ein Leben und Wirtschaften im Einklang mit der Natur fordert.

Referent*innen:

  • Noelia Campo: mit 31 Jahren jüngstes Mitglied des neunköpfigen Vorstandsrates in der Geschichte des CRIC
  • Albeiro Camayo: Regionalkoordinator der Guardia Indígena
  • Jonas Rüger: Fachkraft von COMUNDO im Menschenrechtsprogramm des CRIC

Teilnahmebeitrag: 0 – 120€ (nach Selbsteinschätzung). Unsere Veranstaltungen kosten Geld, wir wollen aber niemanden ausschließen. Deswegen bieten wir unterschiedliche Preise an. Wenn ein Kostenbeitrag für Übernachtung, Verpflegung und Programm für dich möglich ist klick nach Selbsteinschätzung einen der unten stehenden Preise an. Wenn du es dir gar nicht leisten kannst, kannst du auch kostenlos teilnehmen.

Unterkunft: in Doppel- und Mehrbettzimmern mit Vollverpflegung 
Wünsche zu persönlichen Essenbedürfnissen wie vegan/vegetarisch/ohne Schwein/Rind/glutenfrei werden berücksichtigt.

Ort: ABC Bildungs- und Tagungszentrum in Drochtersen-Hüll bei Hamburg / Stade

Zeiten: Beginn 18.30h (Shuttle um 18.08 ab Himmelpforten) am Freitag, 3.4.2020, Ende 14.15 h am Sonntag, 5.4.2020. Wir organisieren Shuttles zwischen Himmelpforten (HVV-Gesamtbereich) und Hüll.

Gefördert mit Mitteln des

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Tierra, cultura, autonomía: el movimiento indígena del Cauca (Colombia) 3.-5.4.2020

Un seminario con representantes del CRIC

Un evento en español con traducción 

El movimiento indígena del Departamento Cauca en el suroeste de Colombia es quizás uno de los actores más representativos dentro de la sociedad civil: Tiene una historia larga de lucha por sus derechos. 
Desde la fundación de su representación regional – el Consejo Regional Indigena del Cauca (CRIC) – el movimiento ha ganado una autonomia amplia con estructuras propias: Gobierno propio y educación, estructuras propias de salud y economía, justicia y administración – así como la Guardia Indígena como mecanismo de protección y control territorial. 
Todo basando en la cultura y tradición, con un modelo de desarrollo propio que piensa la vida y la economía en harmonía con la naturaleza. 

Ponentes:

  • Noelia Campo: con sus 31 años es la representante más joven del consejo de nueve miembros en la historia del CRIC 
  • Albeiro Camayo: Coordinador regional de la Guardia Indígena 
  • Jonas Rüger: cooperante de COMUNDO en el programa de derechos humanes del CRIC

Precio / contribución: 0 – 120€ (según tus propias posibilidades). Nuestro evento cuesta dinero, pero no queremos excluir a nadie. Por eso ofrecemos distintos precios de inscripción. Elije el precio / tu contribución para el evento con alojamiento y comida incluida segun tus propias posibilidades. Si tu puedes contribuir más, otros sin o con poco dinero pueden participar tambien.

Alojamiento: habitaciones dobles / multiples con pensión completa
Necesidades individuales con respeto a la comida se puede considerar: vegan/vegetariano/ alergias etc.

Lugar: ABC Bildungs- und Tagungszentrum en Drochtersen-Hüll cerca de Hamburg / Stade

Fecha y horas: comienzo 18.30h (Shuttle a las 18.08 desde Himmelpforten / estacion de tren) el viernes, 3.4.2020, terminamos a las 14.15 h el Domingo, 5.4.2020. 
Organizamos el transporte (Shuttle) entre Himmelpforten (HVV-Gesamtbereich) y Hüll.

Apoyado con fondos de

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Bodymusic & Dance – Ein Bericht vom ersten Bodypercussion-Workshop im ABC

Bodymusic & Dance – Ein Bericht vom ersten Bodypercussion-Workshop im ABC
Sarah in Action

Ende Januar fand der erste Bodypercussion-Workshop im ABC im Rahmen von SHIFT IT statt. Wir konnten dafür Sarah Lasaki engagieren, die lange mit STOMP auf Welttournee war. Um es vorwegzunehmen: der Workshop war so super, dass wir ihn gerne noch einmal anbieten wollen! 

Was ist eigentlich Bodypercussion? Fast keine*r der Teilnehmenden hatte eine wirkliche Idee. Aber die Neugier und die Motivation etwas Neues kennenzulernen war stark spürbar. Die Begeisterung nach den ersten Bodydance-Versuchen war groß – was für ein tolles Musikinstrument ist der Körper! Aber: selbst einfache Rhythmen zu lernen ist nicht so einfach wie es erstmal aussieht. Schüchternheit mit den neuartigen Bewegungen und Sounds, die vor der noch nicht so gut bekannten Gruppe entstehen, Körperkoordination und Ungeduld spielten eine Rolle. Auch die Zusammenarbeit als Gesamtgruppe brauchte seine Zeit: Wie wichtig ist es, aufmerksam zuzuhören und zu beobachten, was in der Gruppe passiert, um gemeinsam einen gut klingenden Rhythmus zu erzeuge

Fleißig am Üben…

Nachdem die Scheu gefallen war, bestand die erste Aufgabe darin, zu zweit einen kleinen Rätselfilmclip zu erstellen, da der Workshop ja filmisch begleitet wurde. Unter schwarzem Bild liegt ein mit dem Körper erzeugter Sound mit der Frage: Was hörst du? Später wird das Körperteil sichtbar, wie es den Sound erzeugt und der Name des Körperteils wird eingeblendet. Der zweite Teil des Nachmittags war dem Lernen verschiedener Beats gewidmet und zum Beispiel der Frage: Was ist der Unterschied von on- zu offbeat und welche Musikrichtungen benutzen welche Beats? Zum Ende des Tages wurden in Kleingruppen die ersten eigenen Beats gebaut, unter Berücksichtigung von choreographischen Überlegungen für einen kurzen Film. Abgeschlossen wurde der Tag dann mit einem gemeinsam improvisierten Soundorchester.

Spaß beim Proben

Der dritte Tag begann mit dem Schauen der filmischen Rätsel: Was hörst du? Einige Sekunden war nur Klang zu hören, dann kam die visuelle Lösung. Die Lösungen waren oft überraschend. Nicht einordnebare oder irreführende Klänge waren zu hören, die mit Händen, Fingern, Armen, sogar mit der Nase erzeugt wurden. Weiter ging es mit dem Erlernen von neuen Rhythmen und der Ausarbeitung der eigenen Kompositionen vom Vortag in Kleingruppen. Am Nachmittag begann dann die Arbeit, die selbst kreierten Kompositionen in einem Videoclip zu verarbeiten. Am Abend begannen die Gruppen mit dem Schnitt ihrer Aufnahmen, teils bis spät in die Nacht hinein.

Der Sonntag begann mit der Vorführung der entwickelten Kompositionen. Jede Gruppe suchte sich ihr räumliches Setting, in dem sie ihre Komposition live zum Besten geben wollte. Anschließend wurden gemeinsam weitere Rhythmen gelernt, die mit einer Improvisationsrunde endeten. Zum Abschluss des körperlichen Teils des Workshops gab es ein ausgiebiges Dehnprogramm, denn die körperliche Beanspruchung bei Bodypercussion ist nicht zu unterschätzen, wie bei allen Teilnehmenden klar spürbar war. Nach dem Mittagsessen war Zeit, endlich die fertigen Videos zu schauen. Über jedes Video wurde gemeinsam gesprochen: Wie war der Entstehungsprozess, was hat sich von der Grundidee des Videos eingelöst, wo waren die Schwierigkeiten? In der folgenden Abschlussrunde wurde deutlich: Es waren sehr intensive Tage und alle Teilnehmenden haben zwischenzeitlich ihre Komfortzone verlassen. Sei es durch körperliche Anstrengung, rhythmische Überforderung, sich in komischen Posen und Geräuschen exponieren oder gestalterischen Möglichkeiten für den Videoclip suchen. Aber die Motivation blieb die ganzen Tage ungebrochen, alle waren sich einig: „Wir wollen mehr!“.

Sicher ist: dieser Workshop war bestimmt nicht der letzte Bodypercussion-Workshop. Wir planen wie gesagt bereits einen weiteren Workshop. Also: Stay tuned!

Unten gibt es neben ein paar Fotos die Videos vom Wochenende zu sehen. Wie findet ihr sie? Habt ihr Lust bekommen auf Bodymusic? Kommentiert gerne!